US-Bürger sollen den Irak „unverzüglich“ verlassen

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Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Bagdad veröffentlichte am Samstag (14.03.2026) eine Erklärung, in der sie US-Bürger im Irak auffordert, das Land so schnell wie möglich zu verlassen, da die Gefahr iranischer Angriffe bestehe.

„Der Iran und mit ihm verbündete terroristische Milizen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Sicherheit im Irak dar. Es gab Angriffe auf US-Bürger, US-Interessen und kritische Infrastruktur“, warnt die Website der Botschaft am Tag, an dem die Offensive zwei Wochen andauert.

Sie versichert zudem, dass „Hotels, die von Ausländern frequentiert werden, sowie andere Einrichtungen mit Verbindungen zu den Vereinigten Staaten im gesamten Irak angegriffen wurden“, weshalb „US-Bürger auch Gefahr laufen, entführt zu werden“.

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Aus diesem Grund „empfiehlt die USA US-Bürgern im Irak dringend, ihre persönliche Sicherheitslage zu überprüfen. Für viele ist es die beste Option, den Irak so schnell wie möglich zu verlassen, sobald dies sicher möglich ist“.

Die Botschaft rechnet jedoch damit, dass einige dies nicht wollen oder können, und fordert sie auf, „wachsam zu bleiben, unauffällig zu bleiben und darauf vorbereitet zu sein, sich für längere Zeit an einem sicheren Ort zu verstecken“, sowie „Vorräte an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und anderen lebenswichtigen Gütern anzulegen“.

Außerdem werden sie gebeten, „sich nicht an Orten aufzuhalten, die mit den Vereinigten Staaten in Verbindung stehen, oder sich mit Gruppen anderer US-Bürger zu treffen“, da dies sie in Gefahr bringen könnte. Die US-Regierung bietet Bürgern, die den Irak verlassen wollen, Hilfe an, da die Ausreisemöglichkeiten nicht einfach sind.

Der Luftraum ist gesperrt und es gibt keine kommerziellen Flüge von dort, aber die Landwege nach Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und in die Türkei bleiben offen, auch wenn es zu langen Verzögerungen kommen kann.

Die Aufforderung an US-Bürger, den Irak zu verlassen, ist eine weitere Folge des US-amerikanischen und israelischen Angriffs auf den Iran, der am 28. Februar begann und den damaligen obersten Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, das Leben kostete.

Quelle: Agenturen